Winterliche Birke (Erika Beltle)

Hast du die kahle Birke schon erblickt?
Des Laubs entschmückt, steht sie im Abendblau
des Horizontes wie hineingestickt

von zarten Händen einer stillen Frau.
Und wenn die Wolken rosig aufgeblüht,
das Tal getaucht in Violett, dann schau,

wie sie die Himmelsfarben einbezieht
in ihres Bildes zierliches Oval,
wie warm das Gold erwacht, das Rot erglüht,

in zarte Zweige eingefaßt — von Mal zu Mal
im Abendwinde federleicht gebauscht.
Wird dann der Himmel leise um sie fahl,

hat er sein Blau mit dunklem Samt vertauscht:
steht sie wie neu. Von Sternen übersät.
Die Säfte ruhn. Sie träumt vielleicht. Und lauscht

dem Atem dessen, der sie still durchweht.

(Bron: Wanderung/J. Ch. Mellinger-Verlag, Stuttgart)

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